Im April ist dieses Jahr Ramadan. Da die Sonne um 20.30 Uhr untergeht und das genau in die Zeit unseres Stammtisches fällt, haben Aslı, Gökan, Emine und Ayhan sich entschieden, mit uns gemeinsam das Fasten zu brechen. Das war ganz toll. Von 19 – 20.30 Uhr lief unser Stammtisch wie immer und dann ging es um das Thema Ramadan. Wir haben gemeinsam die gezauberten Spezialitäten von Aslı und Emine verzehrt und uns an unseren Vierertischen über Erfahrungen mit dem Fasten und dem Sinn und Zweck davon beschäftigt.

Alle 25 Teilnehmenden waren sehr beeindruckt von diesem Abend voller Energie.

Vielen Dank Aslı, Gökan, Emine und Ayhan, dass ihr euch für uns geöffnet habt und uns so einen schönen Abend beschert habt.

Allen Teilnehmenden vielen Dank für eure Offenheit, euch immer wieder auf Neues einzulassen.

Ich heiße Aslıhan Gülsay, komme aus der Türkei und lebe seit 3 1/2 Jahren mit meiner Familie in Deutschland. Von Beruf bin ich Bürokauffrau und Sekretärin.

Ich freue mich über die Möglichkeit, parallel zu meinem B2-Deutschkurs mit dem Praktikum bei der Weltreise durch Wohnzimmer zu beginnen. Ersten Kontakt hatte ich zu dem Verein Weltreise durch Wohnzimmer e.V. durch den internationalen Stammtisch in Gütersloh.

Als ich das erste Mal im Internet nach dem Namen des Vereins gesucht habe, ist mir der folgende Satz aufgefallen: „Miteinander zu sprechen ist besser als übereinander zu sprechen“ Ich muss zugeben, dass der Satz mich sehr fasziniert. 🙂 Das Motto des Vereins leuchtet nicht nur wie eine Laterne auf dem Weg zum interkulturellen Dialog, sondern bringt auch zum Ausdruck, dass Menschen einander näher kommen sollen.

Ich werde als Praktikantin des Vereins den Vorstand bei der Arbeit unterstützen – bei der Büroarbeit, beim Organisieren von Weltreisen durch Wohnzimmer und den internationalen Stammtischen sowie dabei helfen, die Weltfrieden Matrix bekannter zu machen. Ganz nebenbei werde ich mein persönliches Netzwerk vergrößern und meine Berufserfahrung erweitern.

Mit der Zeit werde ich noch genauer sehen, auf welche Weise ich dem Verein helfen kann.

Helfen macht Spaß und glücklich. 🙂

 

Wir kooperieren mit dem Verein Willkommen in Rheda-Wiedenbrück und der Genossenschaft Kloster Wiedenbrück. Gemeinsam veranstalten wir am zweiten Dienstag im Monat einen internationalen Stammtisch. Genauso wie am dritten Donnerstag im Monat in Gütersloh im Café Bunnemans.

Zu Beginn bekommen alle eine „Eintrittskarte“, um zu erkennen, an welchem Tisch die erste „Station“ ist. Jede Stunde wird der Platz gewechselt, damit man pro Abend ca. neun Personen kennenlernt.  Erster Tisch von 19-20 Uhr, zweiter Tisch von 20-21 Uhr und dritter Tisch von 21 -22 Uhr.

Maximal 31 Personen können teilnehmen. Um die Tische zu planen, melden sich alle ca. eine Woche vor der Veranstaltung unter der Telefonnummer 01713893241 an.

An Vierertischen mit Menschen aus vier unterschiedlichen Herkunftsländern erzählen wir einander unsere Antworten auf Fragen wie „Was gefällt dir an deiner Stadt? Was unternimmst du gern?“ oder „Was ist eine besonders schöne Erinnerung für dich?“

Ähnlich wie bei den Weltreisen durch Wohnzimmer, nur dass alle gleichermaßen zu Wort kommen und über ihr Leben sprechen. Bei den Weltreisen durch Wohnzimmer spricht hauptsächlich der Reiseleter oder die Reiseleiterin. Grundsätzlich finden die Unterhaltungen auf Deutsch statt. An jedem Tisch sitzt eine Person mit Deutsch als Muttersprache.

Immer ganz nach dem Motto unseres Vereins „Miteinander zu sprechen ist besser als übereinander zu sprechen.“

Durch diese regelmäßigen Treffen erhoffen wir uns, dass sich ein internationales Netzwerk bildet und wir vielleicht einander helfen können einen Job, einen Babysitter, ein Auto, eine Wohnung … zu finden. Wie Netzwerke halt so funktionieren.

 

Wir suchen 2022 weltweit 100 Unterstützer und Unterstützerinnen, die wöchentlich einer Person die sieben Fragen unserer Weltfrieden Matrix stellen.

Alle Teilnehmenden bekommen eine Bestätigung über ihr ehrenamtliches Engagement, die sie bei Bewerbungen für Arbeitsstellen oder oder Stipendien gut einsetzen können.

Die Mitarbeit bei diesem Projekt zeigt, dass die Teilnehmenden aktiv, kreativ und kommunikativ sind. Das ist in vielen Lebensbereichen von Vorteil.

Wir wollen herausfinden, auf welche unterschiedliche oder auch ähnliche Art Menschen aus aller Welt Frieden in ihrem Alltag stiften.

Auf dem Foto sind einige Antworten von Menschen aus Afghanistan, China, Deutschland, Ecuador, Eritrea, Frankreich, Guinea, Indien, dem Irak, dem Iran, Lettland, Mosambik, Peru, Polen, Rumänien, Spanien, Syrien, der Türkei, den USA und Vietnam symbolisch dargestellt.

 

Frieden in sich spürt

Fatima (Afghanistan) beim Musikhören,

Elvina (Mosambik), wenn sie sich barfuß mit der Erde verbindet,

Patricia (Ecuador), wenn sie in der Badewanne mit viel Schaum liegt,

George (Frankreich), wenn er in einem Buch in Gedanken in andere Länder und andere Zeiten eintaucht,

Anca (Rumänien), wenn sie ausgiebige Spaziergänge in der Natur mit ihrem Hund unternimmt,

Raimond (Spanien), wenn er Sprachen lernt,

Masoumeh (Iran), wenn sie Gedichte schreibt,

Ina (Deutschland), wenn sie lange Fahrradtouren unternimmt und

Zhi (China) durch ganz bewusstes Ein- und Austamen.

 

Frieden in der Partnerschaft unterstützt

Ali (Türkei) durch Hilfe beim Staubsaugen,

Kristina (Lettland) durch Überraschungskuchen für ihren Mann,

Ayhan (Türkei) durch kleine spontane Ausflüge mit seiner Frau und

Gold (Nigeria) in dem sie ganz viel Zeit mit ihrem Mann verbringt.

Suham (Irak) unternimmt gerne Unternehmungen getrennt von ihrem Mann und liebt es, danach sich miteinander über die Erlebnisse auszutauschen.

 

Frieden in der Familie fördern

Imam (Syrien), Erica (USA), Mansour (Guinea) und Andreas (Deutschland) mit Zuhören. Imam hört seinen Geschwistern zu, Erica ihren Großeltern, Mansour seinen Eltern und Andreas seinen Kindern.

Lucyna (Polen) spielt mit ihren Enkeln.

Sarah (Deutschland) zündet eine Kerze an, um mit Ihren Lieben, die gerade Unterstützung benötigen, in Gedanken zu sein.

Ketki (Indien) schickt ihrer Oma Videos von sich, um sie an ihrem Leben teilhabenzulassen.

Margarita (Peru) und Sarah (Nigeria) pflegen die uralte Traditionen wie das Haarschneidefest und die Wochenbettbetreuung Omugow.

 

Frieden mit Freunden verbreitet

Karin (USA) mit Tennisspielen, Konzert- und Kinobesuchen, gemeinsamen Reisen  und Spieleabenden.

Yen (Vietnam) und Monique (Burkina Faso) hören ihren Freunden zu.

 

Frieden in der Nachbarschaft hält

Hiwot (Eritrea) mit der Kaffeezeremonie, die neben dem Kaffeerösten, Kaffeemahlen und Kaffeetrinken auch ganz viel Zuhören beinhaltet.

 

Hast du Lust, uns zu helfen, herauszufinden, wie Menschen aus aller Welt in ihrem Alltag Frieden stiften?

Dann bist du herzlich willkommen in unserem Team.

Ruf uns an +491713893241, schreibe eine WhatsApp oder schreibe eine E-Mail an info@weltreisedurch.de

 

 

 

 

Diese Woche durften wir zweimal nach Indien reisen. Samstag zu Tubu in Lippstadt (aus dem Bundesstaat Orissa) und sechs Tage später zu Kavita in Magdeburg (aus Bombay/ Bundesstaat Maharashtra).

Obwohl beide aus Indien kommen, haben sie ganz unterschiedliche Leben.

Tubu hat Familienfotos gezeigt, auf denen wir auch seine Eltern und Geschwister gesehen haben.

Bei Kavita waren ihre drei Töchter mit auf der Reise und haben sich selber vorgestellt. Jede der drei Mädels hat einen indischen und einen deutschen Vornamen, um in ihrem Namen Indien und Deutschland zu repräsentieren und sich nicht nur auf ein Land zu beschränken.

Mit Tubu haben wir ein köstliches Hauptgericht aus Hähnchenbrust, Paprika, Tomaten, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Koriander, Kurkuma, Kreuzkümmel, Garam Masala und Reis gekocht und gemeinsam gegessen.

Mit Kavita haben wir eine leckere Süßspeise aus Ghee, Gries, Milch, Zucker, Safran, Cashewkernen, Mandeln, Kardamom und Banane zubereitet. Kavita hat uns erklärt, dass die Süßspeise Laddu heißt und die Lieblingsspeise des Elefantenkopf-Gottes Ganesha ist.

Anschließend haben wir noch gemeinsam einen Tee auf indische Art und Weise gekocht – mit Wasser, Milch, schwarzem Tee, Ingwer, Kardamom, Pfeffer, Muskat, Nelke und Zimt.

Die Reise zu Kavita wurde von der Freiwilligenagentur Magdeburg organisiert und vom offenen Kanal in Magdeburg auf genommen, um daraus ein Video für www.gutes-geht.digital zu erstellen.

Bei Tubu ist unter anderem eine Familie aus Herzebrock-Clarholz mitgereist, bei der Vater, Mutter und die beiden Söhne tatkräftig mitgeschnitten und gerührt haben. Für mich ist es immer so schön zu sehen, wenn die Weltreise durch Wohnzimmer mehrere Generationen gleichzeitig anspricht. Außerdem ist es toll, wenn sich Reisende aus dem Ausland direkt für die digitalen Reisen anmelden. Die Technik macht das ja einfach möglich. Tubu hatte somit eine Direktleitung in das norwegische Fjordland zu Anne-Kari und in die iranische Hauptstadt zu Masoumeh.

Masoumeh hat es so gut gefallen, dass sie eine knappe Woche später auch mit zu Kavita gereist ist.

Liebe Kavita und lieber Tubu, ich danke euch von Herzen für eure Offenheit und euer Engagement für die Weltreise durch Wohnzimmer.

 

 

 

11/2021 Endlich einmal wieder echte Begegnungen im Wohnzimmer! Zwar mit Masken und Impfpass, aber immerhin. Mr. Hamilton hat uns zuerst auf Schottisch begrüßt, dann seine Begrüßung auf Deutsch übersetzt und alles Weitere uns dann auch auf Deutsch erzählt. Seine vier Söhne erzieht er mit seiner Frau zweisprachig. Mr. Hamilton spricht mit seinen Söhnen nur Englisch und seine Frau nur Deutsch. Eingestimmt wurden die 10 Reisenden auf Schottland durch ein YouTube Video auf dem Fernseher, auf dem schottische Landschaft zu sehen und schottische Musik zu hören waren.

Apropos Musik, Mr. Hamilton spielt Dudelsack in einer der ältesten Dudelsackkapellen Deutschlands: Bielefeld Piepes and Drums.    https://www.bielefeldpipesanddrums.de/

Eigentlich ist der Dudelsack ein Instrument für draußen, deshalb ist Mr. Hamilton für eine Kostprobe seines Könnens auf den Flur gegangen.

Zwei Lieder hat er für uns gespielt, unter anderem the Flower of Scotland, die inoffizielle schottische Nationalhymne: https://www.youtube.com/watch?v=OQxKf6ZtXI0

Sehr schön und eindrucksvoll. Mr. Hamilton hat uns auch noch ein bisschen über das Spielen des Dudelsackes erläutert, z.B. dass der Sack unter seinem Arm dazu dient, den Ton weiter zu halten, wenn Mr. Hamilton Luft holt. Das war sehr spannend und, wie immer bei den Weltreisen durch Wohnzimmer, eine Möglichkeit, in eine andere Welt einzutauchen.

Um Schottland ein bisschen zu schmecken, gab es eine Tasse Tee mit dem typischen schottischen Gebäck (Shortbread), das Mr. Hamiltons Vater für uns gebacken hat. Sehr lecker – vielen Dank.

Mr. Hamilton hat uns die wichtigsten Stationen schottischer Geschichte nahegebracht und uns erklärt, dass jede Familie (im Sinne von weitverzweigter Verwandtschaft = Clan) ein eigenes Wappen und Tartan (gewebtes Schottenkaromuster) hat. Man erkennt also am Muster des Kilts (knielanger Rock für Männer), zu welchem Clan der Träger gehört. Heutzutage wird der Kilt üblicherweise zu Hochzeiten und den Highland Games getragen, um das Gefühl der Zugehörigkeit zu der langen Ahnenreihe zum Ausdruck zu bringen.

Wenn wir einmal nach Schottland reisen sollten, hat Mr. Hamilton uns den Besuch des Fringe Festivals sehr ans Herz gelegt. Das findet immer im August in Edinburgh statt.

Es hätte noch viel zu erzählen gegeben, aber die Weltreise durch Wohnzimmer ist auf zwei Stunden begrenzt.

Zum Abschluss der Reise gab es noch einen „Schlürschluck“: Schottlands Antwort auf Coca Cola = Irn Bru. Ein oranges koffeinhaltiges Getränk, das jeder Schotte normaler Cola vorzieht. Mr. Hamilton hatte extra eine Zweiliterflasche durch Freunde besorgen lassen, damit für uns und die vier Hamilton Söhne genug da war.

Vielen Dank für Ihre Gastfreundschaft und Ihre interessanten Erzählungen, Mr. Hamilton.

 

 

In unserem Jubiläumsjahr (10 Jahre Weltreise durch Wohnzimmer) gibt es es wieder Neuigkeiten: jeden dritten Donnerstag im Monat treffen wir uns ab Oktober 2021 in Gütersloh von 19 bis 22 Uhr im Café. 31 Plätze hat das Café und wir sind ganz unter uns.

Damit alle Reisenden und Reiseleiter*innen die Möglichkeit haben, möglichst viele nette Leute kennenzulernen, wechseln jede Stunde unsere Tischnachbar*innen.

Damit möglichst schnell das original-wohligwarme-Weltreise-durch-Wohnzimmerreisen-Gefühl aufkommt, liegt auf jedem Tisch eine typische Frage aus dem Weltreiserepertoire – als Gesprächsvorschlag.

Bei unserem ersten Treffen waren es Fragen wie:

Was ist dein Hobby? Dein Talent? Was kannst du richtig gut?

Wo warst du schon? Wo möchtest du gerne hinreisen?

Wer gehört zu deiner Familie?

Welche Feste feierst du gerne?

Die Mischung aus Reisenden und Reiseleiter*innen macht den Austausch so wertvoll.

Beim ersten Treffen waren 13 Deutsche dabei und 18 aus China, dem Irak, dem Iran, Moldawien, Peru, Polen, Ruanda, Syrien, Thailand, der Türkei, Tunesien und der Ukraine.

Der nächste Stammtisch ist am 18.11.2021

Ich freue mich schon 🙂

 

 

Anlässlich der interkulturellen Wochen waren in Neubrandenburg sechs Reisen in zwei Wochen im Angebot:  Es ging nach Afghanistan, Russland, Syrien, Moldawien, Tschetschenien und Armenien.

In Afghanistan sind die Reisenden mit einem Taxi durch die Straßen Kabuls gefahren. Dabei haben sie Sätze wie „Da habe ich gewohnt.“ und „In der Apotheke dort habe ich gearbeitet.“ gehört.

Einem reisenden Ehepaar hat es in Afghanistan so gut gefallen, dass sie sofort fragten, ob in Russland auch noch zwei Plätze frei seien.

In Russland ging es um Familientraditionen, Lebensbedingungen, Alltags-Nöte und Alltags-Freuden.

In Syrien war die persönliche Geschichte der Familie im Mittelpunkt – Not und Sehnsucht, Zerbruch und Hoffnung bezüglich ihrer Heimat.

In Moldawien ging es um Weinfeste und wirtschaftliche Herausforderungen.

In Tschetschenien, dem Land mit 4000 m hohen Bergregionen, waren während der zweistündigen Reise hauptsächlich Familiengeschichte und Kultur die Themen.

Den Abschluss des Reiseangebotes hat Armenien gemacht.

Weitere Reisen sind in Planung.

 

 

Von Februar bis September 2021 waren unsere 30 großformatigen Fotos (60 x 40 cm) in der Volkshochschule in Elmshorn zu bewundern. Ab 2022 wird dort auch in Wohnzimmer gereist und somit konnten potenzielle Reiseleiter*innen und Reisende sich nun schon im Vorbeigehen im Treppenhaus der Volkshochschule über dieses horizonterweiternde friedenfördernde Begegnungsprogramm informieren.

Jetzt sind die Fotos wieder in ihren Reisekisten verstaut und warten auf neue Möglichkeiten, um sich wieder zu zeigen.

Vielleicht in Ihrer Volkshochschule? In Ihrem Rathaus? In Ihrem Lieblingscafé? In Ihrer Schule? In Ihrer Firma?

Sprechen Sie uns gerne an.

 

Von Anfang Mai bis Ende August haben 20 Frauen aus Afghanistan, Burkina Faso, Guinea, Indien, dem Irak, dem Iran, Lettland, Nigeria, Polen, Syrien und Vietnam die Weltfrieden Matrix kennengelernt, Interviews auf Deutsch und in ihrer Muttersprache durchgeführt und sich samstags per Zoom getroffen, um ihre Ergebnisse zu präsentieren und ihr mündliches Sprachvermögen zu verbessern.

Insgesamt haben bisher 221 Menschen aus 40 Ländern die 7 Fragen der Weltfrieden Matrix beantwortet.

Drei der Teilnehmerinnen des viermonatigen Programms trauen sich zu, auch die nächste Stufe der Weltfrieden Matrix aktiv zu gestalten:

Sie helfen, die 7 Fragen per Zoom Schüler*innen und Lehrer*innen auf Deutsch, Französich, Arabisch und Persisch zu stellen.

Die nächsten vier Termine für zweistündige Beantwortungen der Weltfrieden Matrix-Fragen auf Deutsch, Englisch, Französisch und Spanisch stehen schon fest.

Alle Interessierten, können sich schon jetzt anmelden.

20 Teilnehmer*innen sind die maximale Gruppengröße für die Zoom-Gespräche, damit alle Teilnehmer*innen Zeit haben, alle 7 Fragen zu beantworten.

Vielleicht haben auch Schüler*innen von Partnerschulen im Ausland Lust und Zeit in ihrer Muttersprache oder einer Fremdsprache an den Gesprächen teilzunehmen.

Einmal monatlich können wir uns darüber austauschen, wie wir aktiv Frieden in uns selber, in unserer Partnerschaft, unserer Familie, unserem Freundeskreis, unserer Nachbarschaft, unserem beruflichen Umfeld und darüber hinaus schaffen.

 

Die Termine sind  unter „Weltreise-Kalender“ zu sehen.

 

Es gibt neuerdings auch einen Instagram-Kanal dazu: worldpeacematrix

 

 

 

 

Die Teilnahme von 87 Personen an den Zoom-Meetings anlässlich der Europawoche im Mai, ermuntert uns, das Angebot zum Tag der offenen Gesellschaft zu wiederholen, unsere sieben Fragen zum Frieden auf Deutsch oder Englisch zu beantworten:

1. Wie schaffst du Frieden in dir?
2. Wie schaffst du Frieden in deiner Partnerschaft?
3. Wie schaffst du Frieden in deiner Familie?
4. Wie schaffst du Frieden mit deinen Freunden?
5. Wie schaffst du Frieden mit deinen Nachbarn?
6. Wie schaffst du Frieden in deinem Beruf?
7. Wie schaffst du Frieden darüber hinaus?

Aus den über 500 Weltreisen durch Wohnzimmer haben wir erkannt, dass Frieden, Gesundheit und Bildung besonders wichtige Themen im Leben der Reiseleiterinnen und Reiseleiter sind.

Aus dieser Erkenntnis entwickeln wir mit Hilfe der sieben Fragen eine Weltfrieden Matrix.

192 Personen aus 29 Ländern haben schon darauf geantwortet und inzwischen gibt es ein Team von 20 Damen aus 10 Ländern, die sich um die Verbreitung der Fragen in Ihren Herkunftsländern kümmern.

Am 19.6. sprechen wir von 11 bis 13 Uhr auf Deutsch per Zoom und von 15 bis 17 Uhr auf Englisch.

Wer hat Lust, mitzumachen?

 

 

The participation of 87 people in the zoom meetings on the occasion of the European week in May encourages us to repeat the offer for the Open Society Day to answer our seven questions about peace in German or English:

 

  1. How do you create peace within yourself?
  2. How do you create peace in your partnership?
  3. How do you create peace in your family?
  4. How do you make peace with your friends?
  5. How do you make peace with your neighbors?
  6. How do you create peace in your job?
  7. How do you create peace beyond that?

 

From more than 500 trips around the world through living rooms, we have recognized that peace, health and education are particularly important issues in the life of tour guides.

 

From this knowledge we develop a world peace matrix with the help of the seven questions.

 

192 people from 29 countries have already replied and there is now a team of 20 women from 10 countries who take care of the dissemination of the questions in their countries of origin.

 

On June 19 we speak from 11 a.m. to 1 p.m. in German via zoom and from 3 p.m. to 5 p.m. in English.

 

Who would like to take part?

Zu einer außergewöhnliche Reise in das Land der aufgehenden Sonne haben uns Hiroko und die vhs Herford eingeladen. Außergewöhnlich in vielerlei Hinsicht: weil die Einkaufsliste besonders lang war, weil das Geschmackserlebnis extrem lecker und teilweise ungewöhnlich war und weil unsere Reise drei anstatt zwei Stunden dauerte, denn wir hatten nach zwei Stunden „nur“ die 6 Speisen zubereitet und Hiroko noch gar nicht kennengelernt.

Ich wünsche mir eine zweite Reise mit Hiroko, denn ich habe den Eindruck, dass es noch viel zu erzählen gibt.

Hiroko wohnt in Bielefeld, ist Mikrobiologin und unterrichtet Japanisch und japanisches Kochen.

Gefühlt haben wir alle unsere Küchenutensilien für diese Reise benutzt und unsere Speisen gefroren, geknetet, gebacken, geschält, geschnitten, gekocht, gebraten und gerührt.

Ich selber bin eine mittelmäßige Köchin – es ist nach oben und nach unten Luft 😉  und hatte nach der Reise das Gefühl, dass ich ein paar Stufen in Richtung Kocholymp mit Hirokos Hilfe geklettert bin. Das hatte ich beim Buchen der Reise so nicht erwartet.

Los ging unsere „japanische Kochreise“ mit einem Matcha-Eis. Matcha stand auf der Einkaufsliste, aber in welchem Bereich des Supermarktes sucht man Matcha, wenn man keine Ahnung hat, was Matcha ist? Hiroko könnte über so viel Unwissenheit lachen, macht sie aber nicht, denn sie ist jederzeit freundlich und wohlwollend.

Als Kochdozentin hat Hiroko natürlich den Überblick, mit welcher Speise man beginnen muss, damit man letztendlich alles zur passenden Zeit fertig hat.

Die zweite Speise: Matcha-Weißeschokolade-Scones

Die dritte Speise: Japanischer Kartoffelsalat

Üblicherweise wird bei den digitalen Weltreisen durch Wohnzimmer gemeinsam ein Alltagsgericht aus dem Heimatland gekocht, aber Hiroko hat sich aus dem Rezeptfundus einer Freundin bedienen dürfen, die früher ein japanisches Restaurant betrieben hat. Das ist der Grund, warum wir in den Genuss von japanischer Gourmetküche kamen.

Die vierte Speise: Sojabutter Kartoffeln

Die fünfte Speise: Brokkoli Avocado Salat

Beim Lesen der Einkaufsliste hätte ich eigentlich schon ahnen können, dass eine dritte und vierte Hand bei dieser Reise eine große Hilfe in der Küche gewesen wäre. 😉

Die sechste Speise: Hühner Teriyaki

Und dann wäre da noch ein Salat mit japanischer Soße als siebte Speise gewesen, den wir uns aber für später aufbewahrt haben.

Nach dem zweistündigen Kochfeuerwerk wollten wir noch ein bisschen von Hirioko und ihrem Leben in Japan hören.

Während wir aßen, hat sie uns Fotos aus ihrem Leben gezeigt, Erläuterungen gegeben und dabei Fragen beantwortet.

Wir haben Hirokos musikalischen Werdegang vom Kastagnetten-Spiel im Kindergarten, über Trompete in der Schule und Keyboard in der Uni zum jetzigen Geigespiel in Deutschland mitverfolgen dürfen.

Ein paar Hochzeitsfotos haben wir auch gesehen.

Und wer weiß, vielleicht gibt es ja noch eine Fortsetzung dieser Reise. Ich wäre dabei.

Vielen Dank Hiroko!