Zwei Stunden bei Patricia vergehen wie im Flug, denn Patricia erzählt sehr lebhaft von ihrem Geburtsland und ihrem Leben. Familie, Schule, Essen, Landschaft und Kleidung waren die Hauptthemen, die Patricia uns von ihrem Herkunftsland näherbrachte.

Patricias Großeltern sind vor vielen Jahren von Spanien nach Ecuador ausgewandert. Ihre Geschwister, Cousins und Cousinen sind über die ganze Welt verteilt. Die Familie ist groß. Papa hat 10 Geschwister und Mama 15. An Cousins und Cousinen mangelt es auf keinen Fall.

In Ecuador ist es üblich, dass jeder Gast bei einer Taufe, Kommunion, dem 15. Geburtstag oder einer Hochzeit eine kleine Porzellanfigur mit einer Schleife bekommt, auf der steht, welches Ereignis gefeiert wird. Patricia hat uns ihre Vitrine mit den unterschiedlichsten Porzellanfigürchen gezeigt.

Der 15. Geburtstag der Mädchen in Ecuador wird ganz groß gefeiert – wie eine Hochzeit, nur in rosa.

Das Land teilt sich in 4 Landschaftsregionen: Berge, Amazonasgebiet, Küste und die 1000 km entfernten Galápagosinseln. Die Hauptstadt Quito ist 2850 m hoch gelegen und somit die höchste Hauptstadt der Welt. Dem Äquator hat Ecuador seinen Namen zu verdanken und den nullte Breitengrad mit dazugehörigem Äquatordenkmal gibt es 23 km von Quito entfernt. (Mitad Del Mundo)

Besonders stolz ist Patricia auf den ecuadorianischen Exportschlager, den Panamahut. Der handgeflochtene Strohhut wurde von US-Präsident Roosevelt bei der Besichtigung des Panamakanals getragen und hat seitdem den Namen Panamahut. Der Original Panamahut ist wird aus sehr feinem Toquilla Stroh geflochten und kann mehrere 1000 Euro kosten. Der Strohhut ist bieg- und faltbar, quasi unkaputtbar – also ist der Hut eine Anschaffung fürs ganze Leben.

Ecuador probieren durften wir mit einer leckeren Kartoffelsuppe und zwei Sorten Empanadas. Eine Sorte war mit Hackfleisch gefüllt und die andere mit Käse. Alles sehr lecker. Wenn Patricia Empanadas herstellt, nicht unter 150 Stück. Alle, die nicht sofort gegessen werden, friert sie ein, um immer welche parat zu haben, wenn ihr oder ihrer Familie danach ist.

Im Kindergarten, in der Schule, an der Uni… ständig gibt es in Ecuador Misswahlen, bei denen es immer für die Siegerin eine Schärpe gibt. Patricia hat in ihren 25 Jahren, die sie in Ecuador gelebt hat, die eine oder andere Schärpe gesammelt. Mit der Schärpe auf dem Foto ist sie Repräsentantin von Ecuador in Deutschland und hat extra eine schriftliche Genehmigung dafür vom ecuadorianischen Konsulat in Deutschland bekommen.

Andere Länder, andere Sitten. Vielen Dank Patricia, dass du uns in dein Land der vier Welten mit so viel Charme und Lebensfreude entführt hast.

 

 

 

 

 

Zu der ganz besonderen Mitmach-Ausstellung für die ganze Familie (Hotel Global) und dem Reisefestival Dialle (= ReiseDias in Halle) haben uns die Franckeschen Stiftungen eingeladen und wir kamen aus dem Staunen nicht heraus, was uns dort alles geboten wurde.

Schirmherrin der Ausstellung Hotel Global ist keine Geringere als die Schimpansenforscherin Jane Goodall, der es am Herzen liegt, auch Kindern schon die Zusammenhänge von unserem Alltag und den Auswirkungen unseres Verhaltens auf die globale Zukunft verständlich zu machen.

Einiges aus der Ausstellung haben wir selber ausprobiert: Den eigenen Ökologischen Fußabdruck berechnen, den Tisch mit unterschiedlichstem Geschirr (je nach kultureller Herkunft) decken, südamerikanische Kartoffelsuppe, Obstsalat und Rindfleisch zubereiten mit parallelen Infos zu den Lebensmittel (innerhalb der Saison oder außerhalb der Saison, Massentierhaltung oder Biobauernhof …) und Bilder von uns mit Kleidung aus aller Welt fotografieren.

Die Ausstellung läuft in Halle an der Saale (im Haus der Franckeschen Stiftungen) noch bis zum 11.8.2019. Wer mit seinen Kindern in den Sommerferien oder einem Wochenende davor noch einen Ausflug dahin plant, sollte mindestens zwei Stunden für den Besuch einkalkulieren. Es lohnt sich absolut.

https://www.francke-halle.de/hotel-global/veranstaltungen-v-513.html

Das Reisefestival war aber nicht weniger interessant:

Patricia hat die Weltreise durch Wohnzimmer anhand einer Reise nach Ecuador vorgestellt und wir haben drei Dia-Reisevorträge genossen:

Die Musikerin und Shiatsu-Therapeutin Katharina Guhlmann berichtet von ihrer zweimonatigen Reise mit dem Kanu und ihrer Geige „Charlotte“ durch das nordwestliche Kanada.

Claudia und Katharina (die Organisatorinnen des Reisefestivals) zeigen Dias und erzählen Anekdoten ihrer  1 1/2jährigen Weltreise per Rad über 18.000 km.

Oliver Schmidt und Elena Poddubnaja zeigen Dias ihrer 3jährigen Radreise mit ihren zwei Söhnen (zu Beginn der Reise 1 1/2 und 3 Jahre alt) auf den Spuren der Vulkane der Welt. 70 Vulkane haben sie auf ihrer Reise gesehen und zum Teil erklommen. Eine ganz verrückte Geschichte!

Für die beiden Weltreisediavorträge haben die Festivalgäste den Strom selbst produziert – auf Fahrrädern, die an eine Autobatterie angeschlossen waren. Die Fahrradkinoanlage.

Teil der Living Library waren wir außerdem und konnten lebendige Bücher über Reisen mit Kindern, den Jakobsweg, Reisen in Marokko, Reisen als Blinde und viele mehr ausleihen.

Wir haben so viel gelernt, wundervolle Menschen getroffen und die zwei Tage auf dem Reisefestival Dialle sooo sehr genossen.

 

 

Wenn Elena an russische Gastfreundschaft denkt, dann immer an kleine Küchen, in denen sich viele Menschen um eine reichgedeckte Tafel setzen, sich austauschen und Geschichten erzählen. Gastfreundschaft in Russland – besonders in den entlegenen Gebieten Sibiriens, wo man tagelang keiner Menschenseele begegnet und Dörfer wochenlang von der Außenwelt isoliert sind, bis endlich mal wieder ein Fremder vorbei kommt, wo es im Winter extreme Minustemperaturen gibt, nur wenig Licht und wo man sich umso lieber in warmen Küchen versammelt – Gastfreundschaft in Russland muss etwas Besonderes sein. Auf der vierten Reisestation unserer „Weltreise durch Wohnzimmer“ in Halle an der Saale konnten wir diese besondere Gastfreundschaft kennenlernen. Elena und Oliver luden neun Reisende in ihre Küche ein, versammelten sie um eine reichgedeckte Tafel und berichteten von einem extremen Land, das so kalt und unwirtlich scheint und – vielleicht gerade deshalb – so viele warmherziger Begegnungen ermöglicht. Unsere Reise ging bis an den östlichsten Zipfel des eurasischen Kontinents: nach Kamtschatka. Hier ist Elena geboren und aufgewachsen, hier lernte sie den Hallenser Oliver kennen und hier sind beide immer noch zeitweise mit ihren beiden Kindern zu Hause.
Gleich zu Beginn erfuhren die Reisenden eine der wichtigsten Grundlagen der russischen Willkommenskultur: Der Wodka wurde hervorgeholt und jedem ein Gläschen eingeschenkt, kredenzt auf Preiselbeeren aus Kamtschatka. „За знакомство!“ [sa znakómstwa], ruft Oliver und prostet damit allen auf das Kennenlernen zu. Im Laufe des Abends werden wir noch viele solche Trinksprüche lernen. Der berühmteste ist jedoch nicht darunter. „Na sdorowje sagen nur die Deutschen“, erklärt Elena, „und sie behaupten so hartnäckig, dass Na sdorowje ein russischer Trinkspruch ist, dass man ihn in Russland inzwischen verwendet, wenn man mit Deutschen anstößt, da jeder weiß, dass die Deutschen es gerne sagen.“ Statt des deutschen Na sdorowje sollte man es lieber mit Juri Gagarin halten, der einen beliebten Trinkspruch in Russland prägte. Seine letzten Worte, bevor er ins All flog, eignen sich hervorragend, um einander mit Wodka zuzuprosten: „поехали“ [Pojechali] – Los geht’s! Und noch etwas lernen wir zum Wodka: Er wird immer mit sauren oder scharfen Häppchen gereicht, den заку́ска [sakusska]. Auf dem Tisch stapelt sich deshalb Brot, saure Gurken, eingelegter Speck, Hering, Knoblauch, Krautsalat und eine würzige Tunke aus Paprika, Tomaten und Auberginen. Bevor man den Wodka trinkt, riecht man am besten an dem Brot, hält die Luft an, trinkt, atmet dann erst wieder aus und beißt vom Brot ab. Bei den Sakusska sollte es an diesem Abend aber nicht bleiben. So eine russische Tafel muss sich unter dem Essen biegen. Unsere Gastgeber tischen deshalb auch noch Pelmeni und Salate aus Roter Bete, Walnüssen und Knoblauch oder aus Möhren und Frischkäse auf.
Natürlich dreht sich bei diesem Wohnzimmerabend nicht alles ums Kulinarische. Elena und Oliver haben zusammen viele Reisen unternommen, immer mit dem Fahrrad, quer durch Russland, im Winter über den Baikalsee oder auf den Spuren von Georg Wilhelm Steller einmal um den Polarkreis herum. Die Bilder, die sie zeigen, sind atemberaubend, die Geschichten anrührend. Wie sie mit dem Fahrrad über das Eis des Baikalsees fahren, wie sie sich im Sommer durch den aufgeweichten Permafrostboden kämpfen, wie sie überall, wirklich überall, sobald sie auf Menschen treffen, eingeladen, bekocht und zum Wodkatrinken verpflichtet werden, wie ihnen das Gerücht, dass da zwei Verrückte auf dem Fahrrad unterwegs sind, vorauseilt und sie in den kleinen Dörfern schon sehnsüchtig erwartet werden. Denn endlich kommt mal jemand vorbei, der neue Geschichten mitbringt. Und wie sie schließlich ihre Reiseleidenschaft zum Beruf machen und selbst den Touristen ihre schöne Heimat Kamtschatka zeigen, die vulkan- und braunbärenreichste Gegend der Welt. Die neun Reisenden verlassen schließlich das gemütliche „russische Wohnzimmer“ angefüllt mit wunderbaren Geschichten über das Reisen und das Leben in einem unvorstellbar weiten Land, angefüllt mit dem Wunsch selbst einmal die Berge und Vulkane Kamtschatkas zu besteigen, angefüllt mit dem leckeren Essen und, nun ja, auch der ein oder andere Wodka ist geflossen.
Спасибо [spasiba] Elena und Oliver!

Nota bene:
Der Name Georg Wilhelm Steller (1709–1746) fiel immer wieder an diesem Abend. Steller war Francke-Schüler und begleitete als Naturforscher Vitus Bering bei der Zweiten Kamtschatkaexpedition. Er bereiste unter anderem Alaska und Sibirien und beschrieb erstmals die nach ihm benannte Stellersche Seekuh. Elena und Oliver lernten die humorvollen Tagebücher Stellers kennen und ließen sich davon zu einer ihrer abenteuerlichen Reisen inspirieren: einmal mit dem Fahrrad rund um den Polarkreis auf den Spuren des berühmten Naturforschers. „Auf der Strecke hat sich seit Steller nicht wirklich viel verändert“, bemerkt Oliver dazu augenzwinkernd.

(Bericht von Lisa Osterburg, Franckesche Stiftungen, Halle an der Saale)

 

Zur englischen Tea Time haben Buddy und Andrea Freebury eingeladen und 10 Reisende ließen sich frisch gebackene Scones mit Clotted Cream und Lemon Curd munden und lauschten dabei den Geschichten aus Buddys Leben in England, Wales und Deutschland. Schon beim Eintritt ins Wohnzimmer wurden Buddys Leidenschaften – die Kunst und die Musik – allen Reisenden klar. Im Ess- und Wohnbereich stehen verschiedenste Instrumente, CDs, Schallplatten und selbst gemalte Bilder mit englischen bzw. walisischen Landschaftsmotiven hängen an den Wänden. Buddy hat Kunst und Musik studiert, malt und gibt Konzerte (gemeinsam mit seiner Frau Andrea) neben seinem normalen Broterwerbsjob.

Apropos Musik, durch die Musik haben sich die Eheleute vor 22 kennengelernt und haben das Lied wo es zoom gemacht hat, uns mit Querflöte, Gitarre und Gesang dargeboten. Soooo schön. Vielen Dank dafür.

Durch die dargebotene Musik und die leuchtenden Augen der beiden, wenn sie von Konzerten auf Festivals mit 30.000 Zuhörern sprachen, spürten alle Reisenden, wie stark die Musik das Ehepaar ausmacht.

Über die Weihnachtstradition, locker mit einer Papierkrone auf dem Kopf Weihnachten zu feiern, seine Wohnung mit erhaltenen Weihnachtskarten zu schmücken und in der Vorweihnachtszeit zur Victoria Night zu gehen, haben die Freeburys uns aufgeklärt. Jeder Reisende setzte einmal kurz die besagte Papierkrone auf, schaute sich eine Auswahl von besonders schönen Weihnachtskarten an und stellte sich vor, wie Freeburys Arm in Arm in viktorianischen Gewändern durch mittelalterliche Gassen zur Victoria Night schlendern.

In Buddys Tonstudio konnten wir ihn auch auf Fotos als Surfer sehen, er sprach von seinem Hobby Klettern und seiner Liebe zur Natur. Ein richtiger Tausendsassa.

Beide lieben es, Gutes zu tun und haben von Charity in England und ihrem ehrenamtlichen Engagement für gute Zwecke berichtet.

Was fehlt den beiden hier in Deutschland noch zu ihrem Glück? Die Nähe zum Meer, denn in Großbritannien ist kein Ort mehr als 130 km von der Küste entfernt und entspannte Autofahrer, denn hier in Deutschland geht es auf den Straßen wesentlich aggressiver als auf der britischen Insel zu.

Ganz nach Freeburys Motto „The best memoires are made gathered around the table“  werden wir die Stunden bei Buddy und Andrea Freebury in bester Erinnerung bewahren und freuen uns schon auf ein nächstes Wiedersehen.

Buddy und Andrea, ihr seid wunderbar und sehr warmherzig. Vielen Dank, dass wir ein bisschen an eurem Leben teilhaben durften.

 

 

 

5/2019 Vom 7.5. bis 4.6.2019 zeigen wir 32 großformatige Fotos (60 x 40 cm) im Foyer des Kreishauses Gütersloh.
Im Rahmen der Europawoche wurde die Ausstellung mit einer Vernissage eröffnet. 68 geladene Gäste …

„Yksi, kaksi, kolme“ – das dritte Reiseziel in Halle an der Saale entführt nach Finnland.
„Ich bin aus Finnland rausgeflogen, weil ich so viel rede“, erzählt Alina und lacht. Als besonders offenherzig gelten die Finnen tatsächlich nicht. Ein alter Witz besagt, man erkennt einen aufgeschlossenen Finnen daran, dass er beim Gespräch immerhin die Füße seines Gegenübers anschaut und nicht nur die eigenen. Alina, die Gastgeberin unseres dritten „Weltreise durch Wohnzimmer“-Abends bestätigt dieses Klischee nicht.

Acht Reisende konnten sich für die Wohnzimmerreise nach Finnland anmelden. Am schnellsten sicherten sich acht Frauen ihr Reiseticket. Es hätte somit eine reine Mädelsrunde werden können, hätte sich nicht spontan Besuch bei unserer finnischen Gastgeberin angekündigt. Tapio, ein Freund aus Oulu, war zufällig genau zum Weltreisetermin in Halle zu Gast. Im Gemischten Doppel stellten die beiden somit ihr Heimatland vor. Alina, die weltgereiste, perfekt Deutsch sprechende Studentin aus Eura, einer kleinen Gemeinde im südwestlichen Finnland, und Tapio, der kaum Deutsch sprach, dafür aber aus Halles Partnerstadt Oulu in Lappland kommt und somit den Norden Finnlands vorstellen konnte.

Die finnische Sprache eröffnete auch den Wohnzimmerabend. Alina stellte sich auf Finnisch vor („Minun nimeni on Alina“) und ermunterte alle Gäste, sich ebenfalls auf Finnisch vorzustellen, was erste verknotete Zungen zur Folge hatte. „Kippis“ (Prost!) konnten sich die Gäste schon besser merken, obwohl Tapio auch mit seiner nordfinnischen Variante „Hölökyn kölökyn!“ Begeisterung auslöste. Angestoßen wurde – natürlich – mit süßlich-würzigem Salmiakki, dem berühmten finnischen Lakritzlikör. Dass Finnisch eine ganz einfache Sprache ist, zeigte Alina mit einem Arbeitsblatt, auf dem Bilder finnischen Vokabeln zugeordnet werden sollten. „sitruuna“ – Zitrone, „sukka“ – Socke, „kruunu“ – Krone. Finnisch ist doch ganz leicht! Nur dass „Saksa“ nicht für Sachsen sondern ganz Deutschland steht, erforderte etwas Grübelei.

Bei finnischen Schnittchen, Roggenbrot mit Munavoi (einem Butter-Ei-Aufstrich), Rieska (Alina übersetzt sie ins Deutsche mit „Kartoffelpfannkuchenbrot“) und natürlich Lakritz und Schokolade kamen Gäste und Gastgeber ins Gespräch. Alina räumte mit einigen Missverständnissen auf. „Das mit der Sauna haben die Deutschen irgendwie falsch verstanden!“, seufzt sie und berichtet von verwirrten Finnen, die von deutschen Saunameistern in die Schranken gewiesen werden, als sie selbst einen Aufguss machen wollten („Einen Aufgussmeister? So etwas gibt es in Finnland gar nicht!“) oder fassungslos das fast schon rituelle Luftdurchwedeln mit dem Handtuch beobachteten.

Alina wollte als Reiseleiterin aber vor allem wissen, welche Vorstellungen ihre Gäste von Finnland haben, und auf Themen eingehen, die alle interessieren. So kam das Gespräch von klischeebesetzten Themen schnell auch zu verblüffenden Eigenheiten des Landes wie kuriosen Sportarten („Gummistiefelweitwurf“, „Fußball auf Sumpf“ oder „Frauentragen“) oder die finnische Variante der „Butterfahrten“, bei denen auf Fährüberfahrten nach Schweden oder Estland literweise Alkohol gekauft wird. Viele nehmen sich dafür extra einen Handwagen mit. Als Alina so einen Butterfahrtenhandwagen hervorzauberte, den ihr ihre Großmutter nach Halle mitgegeben hatte, ist das Gelächter groß.

Tapio hatte Fotos aus Lappland mitgebracht, mit denen die Gäste einmal durch alle vier Jahreszeiten reisen konnten, Eindrücke von winterlichen Nordlichtern und sommerlichen Moltebeeren inklusive. Und oft wurden politische und gesellschaftliche Themen angesprochen, wie die gerade erst durchgeführten Parlamentswahlen, die strenge Wehrpflicht im Land oder das hochgelobte finnische Bildungssystem, das Alina in vielen Punkten zwar genossen hatte, das sie jedoch auch fürs Studium nach Deutschland brachte, da Studienplätze in Finnland sehr viel schwieriger zu ergattern sind.

„Merkt ihr den Klimawandel?“, wollte noch ein Gast wissen. Tatsächlich hätte es in Oulu diesen Winter gerade einmal anderthalb Monate Schnee gegeben, antwortete Tapio, was für Nordfinnland unfassbar wenig ist.

Was bleibt von so einem finnischen Wohnzimmerabend? Die Gäste nehmen ganz vielschichtige Erkenntnisse mit. Und oben drauf noch kulinarische Empfehlungen (alle sollen unbedingt „Karjalanpiirakka“ (karelische Piroggen) in Finnland probieren, Alinas liebstes finnisches Essen) und Tipps für Mittsommer, da ein Gast tatsächlich zu dieser Zeit in Helsinki sein wird.

Ein Gast verlässt das Wohnzimmer sogar mit dem Wunsch, selbst bald finnisch zu lernen. Das ist ja bestimmt auch ganz leicht.

Kiitos Alina und Tapio!

 

(Bericht von Lisa Osterburg, Franckesche Stiftungen, Halle an der Saale)

Reisen bildet bekanntlich. Bei jeder Reise lernt man etwas Neues und gleichzeitig schärft sich der Blick auf das eigene Herkunftsland. Selbst bei Wohnzimmerreisen tritt dieser Effekt auf. So auch bei dieser Reise nach Pakistan. Binat und Rafiq erzählen nämlich von dem besonderen Gut der Religionsfreiheit, die in dem deutschen Grundgesetz verankert ist. Das ist mit der Religionsfreiheit so ähnlich wie mit der Demokratie – wenn man sie hat, nimmt man sie als gegeben hin und macht sich nicht ständig darüber Gedanken, wie das Leben wäre, wenn sie fehlen würde. In Deutschland gibt es die Religionsfreiheit und in Pakistan nicht. Ein Leben mit Religionsfreiheit ist wesentlich ungefährlicher und entspannter als ein Leben, in dem ich permanent Angst haben muss, inhaftiert zu werden, nur weil ich eine Religion habe, die von der Regierung nicht gewünscht ist. Wir haben von unseren Reiseleitern gelernt, dass es 73 verschiedene Richtungen des Islam gibt.

Binat und Rafiq gaben den vier Männern und acht Frauen, die es sich am Samstagnachmittag von 16 bis 18 Uhr in ihrem Wohnzimmer bequem gemacht haben, aber nicht nur Einblicke in das religiöse Leben in Pakistan. Obwohl Binat und Rafiq schon 20 Jahre glücklich in Deutschland leben, bringen die beiden ihr Herkunftsland mit viel Gefühl den Reisenden nah.

Viele Ahs und Ohs gab es von den Reisenden, als Binat Kleidungsstücke aus ihrem Kleiderschrank holte. Wir haben gelernt, dass Binat sich am wohlsten in einem Salwar Kamiz fühlt. Ein Kamiz ist ein über die Knie reichendes langärmliches Oberteil.  Die Salwar ist die dazu farblich abgestimmte, schmal geschnittene oder weit geschnittene Hose. Dazu gehört die Dupatta. Ein langer, breiter Schal, der über eine Schulter, um den Hals oder über den Kopf gelegt wird. Saris zählen aber auch zu Binats Garderobe. Binat hat uns gezeigt, wie man den Sari anlegt und trägt. Für alle, die nur mit westlicher Garderobe vertraut sind, echtes Neuland.

Mit leckerem traditionellem pakistanischem Essen –  Samosay (gefüllte Teigtaschen), Dahi Barey (würziges Linsen-Joghurtgericht) und Gulab Jamun (frittierte Teigbällchen in aromatisiertem Zuckersirup),  Kaffee und Tee und Familienfotos wurde unsere Reise abgerundet.

Liebe Binat, lieber Rafiq, herzlichen Dank für Ihre Gastfreundschaft und Ihre Offenheit, uns so viel von Ihrem Heimatland und Ihrer Kultur zu erzählen.

 

 

 

 

 

 

 

Wie bereist man ein Land, das zu den längsten der Erde zählt, das sich von Nord nach Süd über 4000 Kilometer zwischen Anden und Pazifik erstreckt und dabei mehrere Klimazonen durchläuft? Zehn Hallenserinnen und Hallenser wollen dies am zweiten Abend unserer „Weltreise durch Wohnzimmer“ herausfinden. Ein paar bekannte Gesichter vom ersten Weltreiseabend sind unter den Gästen, die meisten nehmen aber zum ersten Mal an einer Wohnzimmerreise teil. Ein Gast kam sogar ganz spontan hinzu, nachdem ein Reisender kurzfristig verhindert war. Sie alle sind neugierig auf Chile.

Karl, der Gastgeber unserer Chile-Wohnzimmerreise, und seine Freundin Bonny heißen die Reisenden in ihrer Wohnküche mit Pisco Sour willkommen, ein Cocktail aus Limettensaft, Zucker, Ei und Pisco (einem chilenischen oder peruanischen Branntwein – die Herkunft bleibt ein Politikum in beiden Ländern). Platz ist in der kleinsten Hütte: Im chilenischen Wohnzimmer wird es kuschlig, doch es passt sogar ein weiterer Gast hinein, denn Karl hat sich musikalische Verstärkung geholt, um seinen Gästen einen ganz besonderen Eindruck seines Heimatlandes zu vermitteln: Tomy, ebenfalls Chilene und seit zwei Jahren in Deutschland, kam mit Gitarre, Charango und vielen Liedern im Gepäck, um von den schönen und auch zwiespältigen Themen des Landes zu singen.

Das Charango ist ein kleines Saiteninstrument aus dem Altiplano ganz im Norden von Chile. Hier beginnt die musikalische Reise. Ursprünglich wurde der Körper des Andeninstruments aus einem Gürteltierpanzer gefertigt. Tomys Instrument ist aber schon tierfreundlich aus Holz gebaut. Sein Charango bringt uns ins Gebirge und in die trockenste Wüste der Welt. Von Nordchile aus geht es musikalisch weiter ins Zentrum des Landes nach Valparaíso, die größte Hafenstadt Chiles und eins der wichtigsten kulturellen Zentren. Der Dichter Pablo Neruda hat hier gelebt und geschrieben, die Einflüsse aus aller Welt kamen über den Hafen ins Land, doch auch die Kontraste zwischen Arm und Reich werden in dieser Stadt sichtbar, betont Karl. Mit einem Liebeslied an Valparaíso als „Joya del Pacífico“ (Juwel des Pazifiks) ziehen wir weiter gen Süden und zum Archipel Chiloé. Die Inselgruppe gehört wohl zu den schönsten Flecken unseres Planeten, voller Mythen und, so Karl, mit wunderbar gastfreundlichen Menschen. Auf Chiloé gibt es jedoch auch schwere Konflikte zwischen den lokalen Fischern und den großen Fischfangunternehmen, die den Menschen vor Ort die Lebensgrundlage nehmen.

Tomy greift zur Gitarre und beginnt mit Liedern von Violeta Parra, die wohl bekannteste Folkmusikerin des Landes. Sie verarbeitete die Konflikte des Landes in ihrer Poesie. Mit ihrer Musik geht es weiter in das Land der Mapuche, der größten indigene Gruppe Chiles. Karl berichtet von den Konflikten der indigenen Bevölkerung mit dem Staat, vom Selbstverständnis der Mapuche als „Volk der Erde“ und ihrer Sprache Mapudungun, der „Sprache der Erde“. Sie sind das einzige indigene Volk Lateinamerikas, das seit 500 Jahren Widerstand leistet, erst gegen die Spanier, dann gegen den chilenischen Staat, inzwischen vermehrt gegen große Industrien.

Die Region Araucanía ist das angestammte Gebiet der Mapuche. Hier wachsen die Araukarien, nach denen die Region benannt ist und die die wichtigste Lebensgrundlage für die Mapuche sind. Mit „Arauco tiene una pena“ von Violeta Para beenden Tomy und Karl die musikalische Reise von Norden nach Süden.

Nach so vielen zurückgelegten Kilometern und spannenden Geschichten brauchen alle eine Stärkung. Bevor das Essen aufgetragen wird, stimmt Tomy noch eine Cumbia an. Zu dem eigentlich aus Kolumbien stammenden Rhythmus wird auch in Chile gern getanzt. Auf dem Wohnzimmertisch türmen sich nun duftende Sopaipillas. Die frittierten Hefeteigstücke konnten die Gäste herzhaft mit Pebre (einem Dip aus Zwiebeln, Koriander, Knoblauch und Paprika), Merkén (einer chilenischen Gewürzmischung aus Chili, Koriander und Salz) oder süß mit Marmelade oder Zucker probieren.
Nota bene!

Für die chilenischen Wohnzimmerreise gab es neben Musiker Tomy noch weitere helfende Hände. Carmen von nebenan (und ursprünglich aus El Salvador) half Karl und Bonny mit Gläsern und Tellern aus, damit die 10 Reisenden das leckere Essen genießen konnten. Noé, Freund aus Mexiko, kam auch vorbei und unterstützte als gelernter Koch beim Zubereiten der – natürlich trotzdem chilenischen – Speisen. Muchas gracias an das gesamte lateinamerikanische Team!

Nach dem Essen kommen Gäste und Gastgeber ins Gespräch: über Karls Familie, sein Leben in Deutschland, Politik, Literatur und deutsche Einflüsse in Chile. Denn im 19. Jahrhundert wanderten viele Deutsch nach Chile aus. Auch Karl (man sieht es am Namen) hat zum Teil deutsche Vorfahren. Ein eindrücklicher, vielstimmiger Abend geht zu Ende. Bereichert mit viel neuem Wissen über ein fremdes Land, Geschichten, Ohrwürmern und Literaturempfehlungen nehmen die Gäste Abschied. Karl freut sich, dass so viele unterschiedliche Themen zur Sprache kommen konnten, denn natürlich ist es einfach, über die schönen Dinge in Chile zu berichten, aber ihm war es wichtig, auch die Widersprüche und Konflikte zu zeigen.

(Bericht von Lisa Osterburg, Franckesche Stiftungen, Halle an der Saale)

Es ist ein Abend im Februar, das Thermometer zeigt Minusgrade an, zehn Menschen treffen sich vor dem Historischen Waisenhaus der Franckeschen Stiftungen, in dicke Mäntel und Schals gehüllt, bereit, den deutschen Winter für ein paar Stunden hinter sich zu lassen und in die tropische Welt Indiens einzutauchen. „Vanakkam“, ruft Jasmin, die Gastgeberin der ersten „Weltreise durch Wohnzimmer“ in Halle und legt die Handflächen aneinander. „So heißt man bei uns in Tamil Nadu Gäste willkommen.“ Die zehn Reisenden betreten den Tholuck-Saal des Evangelischen Konvikts, in dem Jasmin derzeit wohnt, und schon sind alle in einem anderen Land. Gleich zu Beginn zeigt Jasmin, was indische Gastfreundschaft bedeutet: Mit würzigem Chai und einer fröhlichen Tanzdarbietung werden die Gäste ins Land gelockt. Das Eis ist sofort gebrochen. Nach diesem schwungvollen ersten Eindruck beginnt Jasmin von sich zu erzählen und zeigt Fotos aus ihrer Heimatstadt Coimbatore, von ihrem Haus, ihrer Familie, ihrem Hund und ihrer Kirchgemeinde. Sie erzählt, wie sie mit ihrem Motorrad durch die Stadt düst… oder meist im Stau steht. Sie zeigt Bilder von Elefanten, die aus dem Wald in die Stadt kommen und erklärt, wie in ihrer Stadt drei Weltreligionen zusammenleben. Die Gäste staunen, fragen, lachen und ergänzen eigene Eindrücke von Indien. Doch beim Gespräch sollte es nicht bleiben. Indien lernt man am besten mit allen Sinnen kennen. Das heißt zuallererst durch Bewegung: Jasmin bittet zum Tanz und bringt allen ein paar Tanzschritte zu einem tamilischen Lied bei.

Nach so viel Verausgabung hat sich die Reisegruppe eine Stärkung verdient. An einer langen Tafel werden Bananenblätter ausgebreitet, die als Teller für das indische Biryani dienen sollen. Das würzige, leicht scharfe Essen aus Reis und Gemüse wird mit der Hand gegessen, gar nicht so leicht, doch schon bald sind alle Bananenblätter leergeputzt und der Nachtisch kann serviert werden: Payasam, ein süßer Pudding mit Nüssen. Beim Essen ist genug Zeit, Jasmin kennen zu lernen und alle Fragen zu stellen, die man immer schon mal über Indien stellen wollte. „Jetzt habe ich auch einmal eine Frage“, sagt Jasmin. „Wieso habt ihr diese Reise nach Indien gebucht?“ Die Antworten sind ganz unterschiedlich. Viele waren grundsätzlich neugierig auf das Projekt „Weltreise durch Wohnzimmer“. Eine Frau erzählt, dass sie nicht glaubt, jemals persönlich nach Indien zu kommen, warum dann also nicht mal ein fernes Land durch ein Wohnzimmer kennenlernen. Ein Gast kennt Tamil Nadu bereits von einer Reise und freut sich über die Auffrischung der Reiseerinnerungen. Für alle, die vielleicht doch einmal selbst nach Tamil Nadu reisen werden, hat Jasmin noch einen kleinen Sprachkurs in ihrer Muttersprache vorbereitet. „nanri“ (danke), „dhayavu seidhu“ (bitte), „suvai“ (lecker) – mit diesen Worten kommt man in Indien bestimmt schon weit.

Zum großen Abschluss bittet Jasmin alle Gäste noch einmal zur Türschwelle. Dort hat sie ein „Kolam“ vorbereitet, ein mit weißem Pulver auf den Boden gezeichnetes Blumenmuster, das in Tamil Nadu an Festtagen die Eingänge der Häuser schmückt. Viele bunte Farbpulver liegen bereit. Gemeinsam füllten die Gäste das Kolam mit dem bunten Pulver aus. Das farbenprächtige I-Tüpfelchen einer einzigartigen Indienreise in Halle. Und was denkt die Gastgeberin? „Für mich war es eine tolle Möglichkeit, mein Land mit seinen schwierigen Traditionen auf einfache Weise zu vermitteln. Ich denke, durch eine Wohnzimmerreise können Ängste und Skepsis gegenüber einer Kultur, die der eigenen sehr fremd ist, genommen werden.“
Nanri Jasmin!

(Bericht von Lisa Osterburg, Franckesche Stiftungen, Halle an der Saale)

02/2019 „Gemeinsam. Verschieden. Zusammen.“ ist das Motto der Vesperkirche in Gütersloh und entspricht auch der Idee (Begegnung und Austausch von unterschiedlichsten Menschen), die der Weltreise durch Wohnzimmer zugrunde liegt. In der Vesperkirche begegnen sich alle Menschen der Gesellschaft innerhalb von zwei Wochen täglich bei einer kostenlosen warmen Mahlzeit in der Martin-Luther-Kirche. Jeder ist willkommen. Die Vesperkirche fördert das soziale Miteinander. Menschen, die im Alltag nichts miteinander zu tun haben, kommen während des Essens ins Gespräch. Die erste Essensausgabe erfolgt um 12 Uhr und die zweite um 13 Uhr – jeweils 150 Essen. Die Gäste sitzen auf den Kirchenbänken und als Tisch dienen zwei gegeneinandergestellte Kirchenbänke in der Mitte mit einer Tischkonstruktion darauf. So haben 150 Gäste Platz. 600 ehrenamtliche Helfer unterstützen in den zwei Wochen die Vesperkirche und wir Wohnzimmerweltreisende haben auch an einem Tag beim Auffüllen von Fisch, Kartoffeln, Salat, Rührei und Kartoffelbrei geholfen, beim Verteilen des Essens und beim Abräumen des Geschirrs. Es herrscht eine besondere Stimmung von Respekt, wahrnehmen und wahrgenommen werden. Den Gästen hat es geschmeckt und wir Helfer hatten Spaß und fühlten uns reich beschenkt, ein Teil dieses wunderbaren Begegnungsangebotes zu sein.

Weltreise durch Wohnzimmer sagt „JA“ zu einem zukunftsfähigen Europa.

Am 17.1.2019 hat das Europe Direct Informationszentrum und die Pro Wirtschaft ins Gütersloher Kreishaus eingeladen, um die Europa-Erklärung des Kreises Gütersloh zu erläutern und um die Unterschrift unter die Erklärung zu erbitten.

230 Privatpersonen und VertreterInnen von Unternehmen, Institutionen und Organisationen sind der Einladung gefolgt.

Bevor Leana Kammertöns (Europe Direct Informationszentrum Kreis Gütersloh) die Entstehung der Europaerklärung des Kreises Gütersloh vorgestellt und näher erläutert hat, haben Konrad Adenauers Enkelsohn Sven-Georg Adenauer (Landrat des Kreises Gütersloh), Elmar Brok (Mitglied des Europäischen Parlaments), André Kuper (Präsident des Landtags von NRW) und Dr. Stephan Holthoff-Pförtner (Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales des Landes Nordrhein Westfalen) den europäischen Gedanken und die Wichtigkeit der Beteiligung an der Europawahl am 29.5.2019 betont.

Europa ist eine Gemeinschaft für Frieden, Europäische Werte (Achtung der Menschen-würde, Demokratie, individuelle Freiheit, Menschenrechte, Solidarität, Gleichheit, Rechts-staatlichkeit), Vielfalt und Völkerverständigung und Wirtschaftsbeziehungen.

In der Erklärung steht: „Das gemeinsame Europa hat uns ermöglicht, in Frieden und Freiheit zu leben. Das ist für uns eine historische Errungenschaft und wir setzen uns dafür ein, dass das so bleibt.“
Hier kann die Erklärung unterzeichnet werden: https://www.prowi-gt.de/europe-direct/europa-erklaerung/

Wir haben schon unterschrieben und den Termin der Europawahl (26.5.2019) uns auch schon vorgemerkt.

10/2018 Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner „Freiwilligenagentur Tatendrang“ aus München haben wir